Das Fassadenfresko »allwo die Kuh am Brett spielt« in der Bäckerstraße ist wahrscheinlich im 16. Jahrhundert entstanden und war bis ins 18. Jahrhundert ersichtlich, dann wurde die Fassade neu gestaltet und das Fresko verschwand unter dem neuen Fassadenputz, es wurde erst wieder bei Renovierungsarbeiten im Jahre 1987 sichtbar. Das Fresko war auch Hausname. Das Hauszeichen zeigt eine bebrillte Kuh die mit einem Wolf am Brett spielt, durch den später angebauten Vorbau ist der Wolf fast verschwunden und nur noch seine Schnauze zu sehen. Die Deutung soll auch auf die Kontroversen zwischen den Protestanten und Katholiken hinweisen. Die Inschrift spricht auch von einem Jäger mit seinem Hund, die beiden scheinen in dem dem heutigen Fresko leider nicht mehr auf.

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Bäckerstraße 12, 1010 Wien